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Homestory #7: Zehn Tipps für den Umzug

Ihr seid auf der Suche nach Tipps für den Umzug? Kein Problem, denn ich habe die 10 wichtigsten Punkte für euch zusammengestellt! So langsam bin ich ein Profi im Umziehen. Nicht, dass ich jetzt schon mehrere Male umgezogen bin. Eigentlich erst zwei Mal, aber ich bin ein Ordnungsfanatiker. Chaos ist mir schlichtweg ein Fremdwort und deshalb muss so ein Umzug bei mir eben geplant sein.

Mein erster Umzug war vor vier Jahren. Raus aus dem Kinder- oder, wie man zu es zu sagen pflegte, Jugendzimmer in die ersten eigenen vier Wände. Ich werde den Tag nicht vergessen, als wir das erste Mal richtig unsere Sachen gepackt haben und einfach drauf losgefahren sind. Das Wichtigste waren Klamotten, Laptop und Bettzeug. Mein kleiner Corsa war von oben bis unten voll mit meinen, als auch mit dem Sachen meines Freundes. Möbel kamen damals nicht mit. Nur wir zwei, ein paar Sachen und der Corsa. 450 Kilometer weiter westlich bauten wir uns dann ein eigenes Zuhause auf. Wer keine Möbel hat, brauch schließlich weder Transporter noch Umzugsunternehmen.

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Sprinter-Girl / Neuer Ausblick aus dem Wohnzimmer

Vier Jahre später mit einem Bachelor in der Tasche und einer 60 Quadratmeter vollen Modedamenwohnung lockte ein Master diesmal mit 500 Kilometer Entfernung. Was also tun? Geld für ein Umzugsunternehmen? Nein. Geld um gefühlte 100 Mal mit dem Auto zu fahren? Nein. Ein Auto so groß wie ein Umzugswagen besitzen? Wieder nein. Einzige Lösung. Ein Transporter muss gemietet werden. Ein Transporter den man auch mit Führerschein Klasse B fahren kann. So jetzt wisst ihr schon einmal die Gegebenheiten unseres Umzugs, also kann ich mit den Tipps ja loslegen:

10 Umzugstipps

1. Ganz wichtig: Planen!

Ein jeder Umzugsguide wird euch das raten. Und wie bereits erwähnt, ich liebe Planen. Problem ist bei einem Umzug leider oft nur, dass man nicht immer planen kann. Ende Oktober trudelte der Zulassungsbescheid meiner Uni ein. Dann brauchst du erst einmal einen Moment, um zu realisieren was passiert, um dann schließlich in die größtmögliche Panik zu geraten und deine Zeit nur noch mit wichtigen Umzug-To-Dos zu vergeuden. Wir hatten also circa einen Monat Zeit, um alles zu organisieren. Doch was muss eigentlich gemacht werden? Die Liste ist jedenfalls lang.

2. Was muss ich eigentlich alles organisieren?

Ich habe für euch einmal kurz die wichtigsten Dinge zusammengetragen, die bei einem Umzug organisiert werden müssen. Wer noch Kind & Kegel mit dabei hat, kann die Liste aber locker verdoppeln.

– Neue Wohnung suchen/besichtigen/mieten
– Alte Wohnung kündigen (Kündigungsfrist (3 Monate beachten) oder Nachmieter suchen)
– Neue Anbieter für Strom/Telefon, Internet & Fernseher suchen
– Alle alten Anbieter kündigen (man kommt nicht immer direkt aus Verträgen raus, daher an Nachmieter weitergeben, falls möglich)
– Nachsendeauftrag bei der Post einrichten
– Versicherungen und Ämter informieren
– Umzug organisieren (Transporter, Umzugshelfer, Kisten)
– Hab & Gut einpacken und in der neuen Wohnung schließlich wieder auspacken
– Falls noch Zeit: Ärzte informieren, wichtige Dokumente mitgeben lassen
– Alte Wohnung für Übergabe vorbereiten/Neue Wohnung einzugsbereit machen

3. Internetanmeldung: Wie bekomme ich dieses WLAN in meine Wohnung?

Diese eigentlich so nichtige Tätigkeit bekommt in meinen 10 Umzugstipps eine eigene Position. Wie ihr vielleicht schon in einer meiner Berichte zur Homestory lesen konntet: ich musste ganze 1,5 Monate ohne Internet leben. Als Bloggerin, Freie Mitarbeiterin aus dem Home Office, sowie Studentin der Online-Kommunikation ist das ein Albtraum. Und damit untertreibe ich kein Stück! Zugegebenermaßen, wer in eine Großstadt zieht hat damit vielleicht nicht unbedingt ein Problem. Bei unserem ersten Umzug kann ich mich nicht einmal an den Tag erinnern, an dem wir kein WLAN hatten, aber hier, heute und jetzt kann ich sagen, dass mich das Thema Internet die meisten Nerven gekostet hat! Also am Besten ist die Internetanmeldung das erste was ihr tut!

4. Transportunternehmen finden: von günstig bis teuer.

Wie bereits angemerkt, ein Umzugsunternehmen ist für Studis einfach zu teuer. Freunde von uns sind zum gleichen Zeitpunkt wie wir umgezogen und haben direkt mal einen guten 1000er für einen Umzug auf den Tisch gelegt, der sich nur über zwei bis drei Straßen vollzog. Den Preis für einen 500 Euro Umzug möchte ich dann wirklich gar nicht wissen. Also organisierten wir uns selbst den größten Transporter, den man mit Führerschein Klasse B finden konnte. Nach stundenlangem Suchen sind wir letztlich bei Hertz fündig geworden. Der Preis ist absolut in Ordnung, der Service super und der größte Vorteil für Langstrecken-Umzüge: es gibt eine Kilometerpauschale und der Wagen kann an einem Ort in der Nähe wieder abgegeben werden. Zudem gibt’s noch einen Studentenkurs. Andere bekannte Transportunternehmen verlangten übrigens weit mehr als das doppelte! Hier lohnt sich ein Vergleich! Letztendlich entschieden wir uns für einen 350 Liter Sprinter + 4 Autofahrten mit einem Kleinwagen.

5. Umzugskartons packen: Ordnung, Ordnung, Ordung.

Für alle Organisationstalente: hier könnt ihr so richtig loslegen. Holt euch wirklich am besten Umzugskartons, denn diese lassen sich am Besten stapeln und packen. Ich habe dazu noch eine Liste angelegt, in der ich die Kartons nach Nummer, zugehörigem Raum und groben Inhalt katalogisiert habe. Noch dazu bekam jeder Karton seine Nummer auch noch einmal oben drauf. Als kleiner Anhaltspunkt: wir hatten 35 Kartons für eine zwei Zimmer Wohnung mit 60 Quadratmetern.

umzug-10-umzugstipps-puppenzirkus-homestory-wordsSource: 1 I 2 via Pinterest

6. Second-Hand: Kauf und Verkauf – die Mischung macht’s.

Wir haben sowohl unsere Wohnung über Ebay Kleinanzeigen an unseren Nachmieter gebracht, als auch einige Kleingegenstände. Gute Fotos und genaue Beschreibung sind hier übrigens das A & O. Zusätzlich haben wir auch noch einige Gegenstände für unsere Küche über die Marktplattform gekauft. Die Teile sind fast neuwertig und wir haben alles zu einem wirklich guten Preis gekauft. Außerdem empfehle ich euch vor dem Umzug schon einmal auszusortieren und alle Teile auf einem Flohmarkt zu verkaufen, die ihr nicht mehr braucht. Hier gibt’s übrigens schon meine 10 Tipps zum Aussortieren zu lesen. Mit einem Haus- bzw. eher Wohnungsflohmarkt hatten wir es sogar auch probiert, aber es hat sich leider nicht gelohnt, obwohl wir Zettel ausgehängt hatten und eine Zeitungsannonce inseriert hatten. Aber vielleicht macht da jemand von euch bessere Erfahrungen!

7. Geduld: Alles kann, nichts muss.

Wichtig bei Umzug: lasst euch nicht stressen! Nicht von euch selbst und erst recht nicht von anderen. Das wenigste das ihr bei einem Umzug braucht sind Streit oder Missverständnisse, die durch die Gereiztheit aller beteiligten Personen entstehen. Ein Heimatswechsel ist anstrengend genug, also lasst euch ruhig Zeit. Es muss nicht alles nach einer Woche Umzug stehen, der Karton mit Osterartikeln steht noch in der Ecke, aber es ist sowie gerade Weihnachten? Ganz egal!

8. Freunde mobilisieren oder Hilfe beschaffen.

Ihr zieht in eine Stadt, die ihr nicht kennt oder habt Freunde, die lieber mit euch gemütlich ins Kino gehen, statt sich aktiv zu bewegen? Dann holt euch Hilfe von außen. In den Sozialen Netzwerken gibt es genug Studis, die gerne mal für ein paar Stunden mit anpacken, wenn der Lohn stimmt oder ein Kasten Bier rumkommt. So gibt’s keinen Stress, wenn die beste Freundin lieber am Smartphone sitzt als mit anzupacken.

9. Heimeligkeit: Von einem Raum zum Nächsten.

Ich empfehle euch zunächst erst einmal einen Raum einzurichten, bevor ihr euch an alle gleichzeitig wagt. Das erste, dass ihr nach einem stressigen Umzug gebrauchen könnt ist eine Wohlfühlzone. Beginnt am Besten mit Wohnzimmer oder Schlafzimmer und macht es euch dort gemütlich. Wenn euch dann alles mal etwas zu viel wird, könnt ihr es euch dort kuschelig machen und das hinter verschlossener Tür. So kommt euch das Chaos mit Sicherheit nur halb so groß vor.

10. Macht es euch schön: der Umzugsstress ist schnell vergessen!

Das aller-, allerwichtigste bei einem Umzug ist, dass ihr euch in eurem neuen Zuhause wohl fühlt. Entdeckt die Umgebung, schaut welche Events es in dem neuen Ort gibt, findet Freunde, geht euren Hobbys nach und natürlich macht eure Wohnung zu eurem Zuhause. Weit von den Liebsten entfernt? Hängt Fotos und Erinnerungsstücke auf. Kein Balkon mehr? Geht öfter vor die Tür! Zuhause muss man sich wohlfühlen und das ist auch gar nicht so schwer!

Eng: I’ve got ten tips for you how you can manage your movement

1. Important: Plan!
2. What I have to organize?
3. Install your internet!
4. Find a way to carry your stuff.
5. Grab your packing case.
6. Second hand: buy and sell.
7. Patience, be patient.
8. Mobilize your friends or get some help.
9. Comfort zone: one room after the next.
10. Make it cozy: your home is your castle. 

XOXO
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