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Der perfekte Junggesellinnenabschied

Der perfekte Junggesellinnenabschied kann in etwa so verschieden sein, wie die Vorstellungen von einer perfekten Hochzeit. Die eine Braut wünscht sich eine Gartenhochzeit, eine andere möchte am Strand heiraten und für die nächste darf es nichts anderes als Schloss Neuschwanstein sein. Ihr merkt: die Organisation des Junggesellinnenabschieds ist die wohl größte Herausforderung einer jeden Trauzeugin. In meinem letzten Post Der ultimative Trauzeuginnenguide  habe ich euch bereits von meiner Erfahrung und den Aufgaben als Trauzeugin berichtet. Und ganz ehrlich? Die Tipps, die ich zum Junggesellinnenabschied habe, waren so viele, dass daraus ein eigener Post werden musste.

Fotos vom Junggesellinnenabschied: Adela Dupetit

JGA: So geht’s

Für meinen Geschmack sollte die Trauzeugin die Braut so gut kennen, dass sogut wie keine Fragen nach den Wünschen gestellt werden müssen und es eine große Überraschung ist. Es kann aber auch schon einmal vorkommen, dass die Braut sich vielleicht keinen typischen JGA wünscht oder sogar ganz bestimmte Vorstellungen hat. Ich glaube letzteres wäre tatäschlich bei mir der Fall, da ich selbst sehr gern organisiere und sicher enttäuscht wäre, sollten diese Wünschen nicht umgesetzt werden. Versucht euch also immer in eure Freundin reinzuversetzen und überlegt ganz genau, was ihr gefallen könnte. Und zur Not kann man über Dritte noch einmal nachfassen oder charmant Fragen in den Raum stellen lassen, z.B. von einer Person, die garantiert nicht dabei wäre. 

Für einen perfekten JGA braucht es natürlich die liebsten Freundinnen der Braut. Falls du diese nicht alle kennst oder keine Kontaktdaten hat, kann man das z.B. über den Bräutigam herausfinden. Ich habe bei der Planung erst einmal über einen Email-Verteiler gearbeitet, damit es nicht direkt zu einer chaotischen WhatsApp Gruppe kommt, für die sowieso niemand Zeit hat und bei der man Nachrichten nicht ungelesen stellen kann. In der ersten Mail habe ich alle eingeladenen Girls als auch mich vorgestellt, damit jeder weiß, wer noch mit dabei sein wird. Außerdem habe ich mit jeder Mail ein paar Aufgaben gestellt, die bis zu einer bestimmten Deadline erledigt werden sollten. Das klingt vielleicht erst einmal nicht so romantisch, aber wer Erfahrungen im Eventmanagement hat, weiß, dass das unfassbar wichtig ist.

Checkliste: Diese Info’s brauchst du vom Team Bride!

  • An welchem Termin kurz vor der Hochzeit habt ihr Zeit? Hier empfehle ich eine Doodle Umfrage zu erstellen.
  • Wie wünscht sich die Braut ihren JGA? Was fände sie toll und was schrecklich? Jeder nimmt hat eine andere Beziehung zur Braut und kennt sie auf unterschiedliche Weise (Arbeitskollegen, Schulfreunde, etc.) Witzigerweise kamen beim meiner Organisation tatsächlich sehr unterschiedliche Ergebnisse dabei raus.
  • Wie ist dein Preisrahmen?
  • Gibt es Dinge, die bei der Planung beachtet werden sollten? Da wären z.B. Schwangerschaft, Flugangst, Vegetarier, Allergien.
  • Möchtet ihr aktiv mithelfen oder habt vielleicht gar keine Zeit?
  • Wie seid ihr am Besten erreichbar? WhatsApp, Facebook, Mail etc. 

Von der Idee zum perfekten JGA

Für die weitere Planung des JGA hatte mir auch schon vorab zwei, drei Szenarien überlegt und diese mit den Infos von Team Bride abgeglichen. Da fielen dann direkt schon ein paar Möglichkeiten weg, wie z.B. eine Flugreise, da wir zwei werdende und teils hochschwangere Mamis dabei hatten. Nach und nach kristallisierte sich dann der Ort heraus.

Um nichts zu vergessen und kostenmäßig einen Überblick zu behalten, habe ich online alles notiert und ein paar Vorschläge entwickelt. Die Planung des JGA selbst habe ich als Trauzeugin komplett allein übernommen, aber immer wieder um die Meinung der Girls gebeten, damit sich niemand außen vor fühlt und ich nicht komplett falsch fahre.

Damit wirklich alles passt, sollten die Lokale und Aktivitäten dann nicht zu weit voneinander entfernt liegen und sich gut für eine größere Gruppe eignen. Unser #TeamBride bestand aus Acht und daher war es natürlich wichtig, dass es in den Restaurants einen großen Tisch gibt und jeder etwas findet. Da ich mich bei den Dinner Locations nicht entscheiden konnte, habe ich quasi ein paar Testbesuche gemacht und ausprobiert, welche am Besten passt und ob es wirklich schmeckt. Plant auch unbedingt genug Zeit zwischen den Stationen ein, denn als Gruppe braucht man für alles immer etwas länger.

Wie sah unser JGA aus?

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie ich den Junggesellinnenabschied meiner Freundin geplant hatte und das möchte ich euch natürlich in Kurzform verraten. Da die Braut erst seit kurzem in Berlin lebte und die Stadt wahnsinnige Möglichkeiten bietet, haben wir uns entschieden hier zu bleiben. Bis auf die Braut und mich mussten alle Girls anreisen und brauchten natürlich einen Schlafplatz. Da wir bei uns genug Platz hatten, konnten wir die Übernachtungskosten sparen und anderweitig verprassen.

Wir hatten uns für ein Wochenende im Juni, drei Wochen vor dem Trautermin, entschieden. Der Tag begann am Samstagmorgen mit der Abholung der Braut und einem sehr leckeren Frühstück im Commonground in Mitte. Vor Ort gab’s Goodiebags für alle, die Shirts für den Tag, Preosseo, Konfetti und Seifenblasen enthielten sowie die Info über einen Fotocontest für das gesamte Wochenende. Danach wartete ein Fotoshooting auf der Dachterasse mit Blick auf den Fernsehturm auf uns. Dieses wurde dann mit Prosecco und Ballons im Monbijoupark fortgesetzt. Für etwas Action ging es zum Pole Dance, was wirklich unheimlich witzig war. Die Braut zeigte uns am Ende sogar eine kleine Show in einem Brautkleid (!).

Um etwas runterzukommen und uns für den Abend fertig zu machen, machten wir einen Zwischenstopp bei mir zu Hause, wo ich alles in den Farben Rosa/Weiß dekoriert hatte. Eine Visagistin wartete darauf, die Braut zu schminken und zu stylen. Da die Braut Sushi liebt, fuhren wir wieder nach Mitte und verbrachten den Abend bei Aiko. Als große Überraschung habe ich dann noch eine Limosine gebucht, die eine kleine Stadtrundfahrt mit uns unternahm und uns zu einer Cocktailbar und einer Party nach Friedrichshain brachte. Mit leckeren Drinks genossen wir so den Mädelsabend.

Der Sonntag startete dann natürlich verschlafen und sollte eigentlich mit Spa & einer tollen Massage genossen werden. Allerdings kam das nicht besonders gut an und wir entschieden uns für einen Plan B. Also Girls, so etwas gibt’s auch. Habt also immer eine Ausfallidee parat, wenn die Braut, von eurer Idee nicht ganz so angetan ist. 

Fazit & Hand auf’s Herz

Im letzten Beitrag habe ich es euch bereits verraten: kaum legte ich das Trauzeuginnenzepter aus der Hand, erhielt die nächste Freundin einen Antrag und ich die ehrenvolle Trauzeuginnenaufgabe. Mich freut das natürlich unheimlich, denn ich liebe Hochzeiten einfach und bin total glücklich für meine Freundin! 

Ich weiß schon jetzt, dass diese Hochzeit und somit auch der Junggesellinnenabschied total anders werden und das ist natürlich besonders spannend. Abschließend möchte ich aber noch ein paar Worte verlieren, denn nach einem Jahr Planung als Trauzeugin, weiß man natürlich, worauf es beim Junggesellinnenabschied besonders ankommt.

An das TeamBride…

…stellt euch immer vor, dass es um euren Junggesellinnenabschied gehen würde! Dabei würdet ihr auch wollen, dass alles perfekt organisiert ist und lieber einmal mehr als einmal zu wenig überlegt wurde. Außerdem: ihr sollt an diesem Tag natürlich Spaß haben, aber es geht nicht um euch. Denkt daher stets im Sinne der Braut und verlasst euch nicht nur auf die Trauzeugin. Jeder kann kreative Ideen erzeugen! Besonders wichtig ist aber, dass ihr zum JGA euer schönstes Lächeln rausholt, einfach mitmacht und euch nicht über belanglose Dinge aufregt. Nur so kann eine einmalige Gruppendynamik entstehen und der Tag perfekt werden!

An die zukünftige Trauzeugin…

…so wundervoll das alles klingt: du wirst eine große Portion Nerven brauchen! Denk am besten stets daran: du tust es für das Glück der Braut! Es kann gut vorkommen, dass nicht alle Freundinnen der Braut sich gegenseitig mögen, verstehen oder Mühe geben. Im Endeffekt wird die meiste Arbeit auf deiner Seite liegen, aber du kannst natürlich auch versuchen, Aufgaben zuzuteilen. Wende dich dabei am Besten an die, die bereits Hilfe angeboten haben. Und lass dich auch nicht ärgern, wenn nicht jedem deine Ideen gefallen, denn du wirst sowieso nicht jeden zufriedenstellen können. Zu gewissen Punkten ist es wichtig, dass du Sachen festlegst und nicht ewig diskutiert wird. Hauptsache: der Braut gefällt es!

An die Braut…

…sei ganz entspannt! Du hast dich für eine Trauzeugin entschieden, die sich um alles kümmern und alles tun wird, um dir den bestmöglichen JGA zu bereiten. Solltest du bestimmte Wünsche haben, kannst du das natürlich stets äußern (auch über Hinweise oder andere Personen). Sei aber bloß nicht zu neugierig! An dem Tag selbst gilt: genieß deinen letzten Tag in Freiheit und lass dich auf die Ideen deiner Freundinnen ein. Das kann verdammt viel Spaß machen!

Ich bin neugierig! Erzählt doch mal von eurem Junggesellinnenabschied oder wie ihr euch diesen vorstellt!

P.S. Für meinen Geschmack dürfte es mit den liebsten Girls irgendwo in den Süden in die Sonne
gehen und eine Mischung aus Entspannung, Party, gutem Essen und Wein sein.

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XOXO
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4 Responses
  • Jana W.
    09 . 09 . 2017

    Ich hatte das Thema JGA letztens mit Freundinnen und ich hab sofort gesagt, dass wenn man mir mit einem dieser Klischee Dinger (Die Braut bekommt ne Scherpe, einen hässlichen Schleier & Bauchlauden, irgendwann geht’s in nen Strippclub) um die Ecke kommen würde, würde ich kommentarlos die Tür wieder schließen und einfach alle davor stehen lassen. Ich finde das so schlimm, dass ich das vermutlich noch nicht mal bei anderen mitmachen würde :D
    Ich bin da eher bei dir und würde mich über einen Kurztrip in die Sonne freuen :)

    Eine Freundin hat vor ein paar Wochen als erste im Freundeskreis einen Antrag bekommen und für den Fall, dass es einen JGA geben wird, behalte ich deinen Post auf jeden Fall schon mal im Hinterkopf :)

    • Ally
      09 . 09 . 2017

      Hahaha, ja, ich glaube mit Stil & Klasse hat das wirklich wenig zu tun & das fände ich auch ganz, ganz schlimm!

  • Lina
    07 . 05 . 2018

    Wo hast Du die schönen T-shirts machen lassen?

    • Alexandra Winzer
      08 . 05 . 2018

      Hallo Lina, ich habe sie bei Mad in Berlin besticken lassen und mir vorher eine passende Schriftart überlegt. Liebste Grüße, Ally

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