dashblog logo
Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

8 Dinge über Food, die ich vor meinem New York Besuch gerne gewusst hätte

In meinem ersten Foodguide zu New York habe ich euch bereits die 5 der 10 besten Food-Spots der Stadt verraten. Die restlichen Lokale folgen dann in einigen Tagen! Heute möchte ich euch ein paar witzige und intressante Facts über Essen verraten, die ich vor meinem Besuch im Big Apple gerne gewusst hätte. Also definitiv für alle, die vorhaben mal nach New York oder in die USA zu reisen oder einfach ein wenig schmunzeln wollen.

The Butchers Daughter in Greenwich Village, New York

8 Dinge über Food in New York

 

1 | Essen ist (wirklich!) sauteuer in New York

Und damit meine ich selbst die Lebensmittel im Supermarkt. Ein Philadelphia Frischkäse kostet bei uns ja etwa 2€, in NY bezahlten wir dafür etwa 5€. Und so ging es mit allen Lebensmitteln weiter. Dadurch haben wir erst einmal wieder richtig zu schätzen gelernt, wie günstig wir in Deutschland doch einkaufen können.

2 | Steuern und Trinkgeld in New York

Auch wenn der Preis auf den ersten Blick nicht zu hoch erscheint, müsst ihr zusätzlich noch etwa 9% Steuern sowie noch einmal 15-25% Trinkgeld oben drauf rechnen, wenn ihr irgendwo Essen oder was Trinken geht. Wird der Kaffee also mit 5$ ausgeschrieben, zahlt ihr am Ende eher etwa 7$ dafür. 

3 | Die Portionen sind riesig.

Bestellten wir am ersten Tag immer jeder einen Muffin oder ein Sandwich, gingen wir dann dazu über, uns einfach immer etwas zu teilen. Das ist nicht nur schonend für den Geldbeutel und es ist weniger Essen über, sondern man kann auch einfach mehr probieren! Und glaubt mir. Den Platz im Magen braucht ihr für New York. Es gibt einfach so viel Gutes!

4 | Zahlen mit Kreditkarte

Bei der ersten Bestellung im Restaurant, fiel ich fast aus allen Wolken. Wir hatten noch kein Geld getauscht und wollten mit Kreditkarte zahlen. Der Kellner kommt aber nicht wie in Deutschland üblich mit einem Kartenlesegerät an den Tisch oder man folgt ihm zu diesem. Er holt einfach die Kreditkarte und geht. Kurze Zeit später habt ihr die Rechnung samt eurer Karte auf dem Tisch und könnt über die Höhe des Trinkgelds entscheiden sowie unterschreiben. Also keine Sorge: der Kellner türmt nicht mit eurer Karte.

The Doughnut Project im Greenwich Village | Rechts: der begehrte ‚The everything Doughnut‘

5 | Stilles Wasser

Ihr bekommt eigentlich in jedem Restaurant kostenlos stilles Wasser zu eurem Gericht. Falls das nicht automatisch passiert, könnt ihr auch danach fragen. Das ist super praktisch, denn ihr müsst so nicht extra Wasser bestellen, sondern könnt direkt euer Lieblingsgetränk ordern, auch wenn ihr super durstig vom Sightseeing seid.

6 | Führt kein Essen in die USA ein

Warum auch immer: ich hatte uns vor unserem Langstreckenflug noch ein paar belegte Brötchen geschmiert. Da unser Flug dann aber ausfiel und wir dadurch einiges zu organisieren hatten, vergaß ich das Lunchpaket irgendwie. Bis wir im Flugzeug saßen und kurz vor der Landung einen Einreiseschein ausfüllen mussten. Darunter vermerkt: Führen Sie Lebensmittel in die USA ein? Korrekt wie ich bin, gab ich also unser vergessenes Lunchpaket an und die Schokolade, die wir für unsere Airbnb-Vermieterin mitbrachten. Während der Einreise stellte man uns dann erneut diese Frage, die ich natürlich bejahte. Wer jetzt denkt: hättest du das doch noch weggeworfen, dem sei gesagt, in dieser elendig langen Schlange vom Flugzeug durch die Kontrolle gibt es einfach nirgends einen Mülleimer. Und außerdem: ich war auch ein wenig neugierig.

Im Endeffekt war diese Sache wirklich überaus witzig. Denn beginnend von meinem Ja wurde ich von Person zu Person geschickt, die mich immer fragten, welche Lebensmittel ich dabei hätte. Lächelnd antwortete ich also immer wieder Homemade Sandwiches. Auch die Beamten konnten sich ein Lachen nicht verkneifen und waren sichtlich amüsiert. Was ich denn genau dabei hätte? Avocado und Schinken. Mein Koffer musste erneut gecheckt und die Brote ausgepackt werden. Mein Freund sagte dann noch, dass die Brote ruhig weggeworfen werden könnten, worauf wir nur die Antwort erhielten: Daran werdet ihr mich auch keinesfalls hindern. Im Endeffekt hat diese Story vielleicht fünf Minuten Zeit geraubt, aber es hätte uns, je nach Andrang, sicherlich auch deutlich länger beschäftigen können. Deshalb: ihr wisst jetzt was passiert. Lasst es also lieber sein. 

Ach und noch was: ihr werdet nicht glauben, was andere Leute in dieser Extrakontrolle so auspackten. Riesige Säcke mit Erde und ungewöhnlichen Pflanzen oder Kartoffelsorten darin. Wirklich amüsant. 

7 | Zuckerfrei

Ok, diesen Punkt hätte man sich bestimmt denken können. Aber vertraut mir, wenn ich sage: zuckert nichts, was ihr nicht vorher probiert habt! Gefühlt ist selbst die Cola süßer als in Deutschland. Falls es eine zuckerfreie Variante gibt, würde ich also die stets bevorzugen. 

8 | Schlange stehen

Ja, in New York solltet ihr des Öfteren Zeit dafür einplanen, in der Schlange zu stehen. Ihr wollt die heißesten Food-Spots besuchen? Die mit den besten Bewertungen? Dann herzlich Willkommen in der Schlange. Und damit meine ich nicht einmal 10 Minuten für ein Eis zu warten. Ich meine damit, plant ruhig mal 1,5 Stunden ein, wenn ihr einen Cronut oder einen riesigen Milkshake von Black Tap genießen wollt. Anderer Fun Fact: es gibt extra Personal, um die Schlange zu betreuen und sie fängt oft nicht direkt vor dem Laden an, sondern auch Mal beim Block um die Ecke. 

So, das waren meine 8 Dinge über Food in New York, die ich vorher gerne gewusst hätte. Wusstet ihr schon alles oder seid ihr überrascht?

XOXO
signature
  • Sehr schöner Bericht ueber eine Dinge die man wissen sollte. Das Wasser, das man kostenlos erhält ist übrigens Tabwater (Wasser aus dem Wasserhahn). Mineralwasser ist unverschaemt teuer.

  • Hella Erbsen

    Uh, das am Flughafen ist aber noch mal gut gegangen. Das hätte auch ganz anderes laufen können, wenn du an einen schlecht gelaunten Beamten geraten wärst! Bei der Einreise sollte man lieber keine Scherze machen – besonders als Mann. Denn wir Mädels haben mit einem Lächeln meist einen Frauenbonus, aber eben auch nicht immer!!
    … und das Essen in den USA – und alles anderes auch ist – ist leider im Moment noch einen Ticken teurer, weil der Euro so schlecht steht :( Echt mies!

    Liebe Grüße aus Tokio,
    Hella von http://www.advance-your-style.de …. die Tokio Blogs gibt es in ca. einer Woche bei mir … nur so, falls du neugierig bist ;)