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5 Dinge, die du vor der Bundestagswahl 2017 wissen solltest

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Jetzt wird die Dame hier auch noch politisch? Tatsächlich. Und ehrlich gesagt sollte das jeder Einzelne der aktuell 61,5 Millionen wahlberechtigten Bürger auch von sich behaupten können. Deshalb verrate ich euch heute fünf wichtige Dinge über die Bundestagswahl 2017. Vielleicht wisst ihr nach diesem Beitrag, wen ihr am 24. September 2017 wählen sollt, vielleicht aber auch nicht. Aber eines sollte euch danach definitiv klar sein: Wählen gehen ist Pflicht!

Ich gehe Wählen und setze mein Kreuz! Du auch?

1. Jede Regierung, die den Krieg
verhindert, ist eine gute Regierung.

Ich bin 1991 geboren. Damit gehöre ich, wie die meisten von euch, zu einer Generation, die niemals Krieg erleben musste. Einzig und allein durch Erzählungen, Geschichtsbücher oder Nachrichten kann ich leise erahnen, wie sich das anfühlen muss. Als ich klein war, habe ich meinen Opa oft gebeten, mir vom Krieg zu erzählen. In Bruchteilen erinnere ich mich noch daran. Doch statt der Wörter meines Großvaters sind mir nur Bilder im Gedächtnis. Weil ich mir ausgemalt hatte, wie es in unserer Heimat einmal ausgesehen haben muss. 

Für alle, deren Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern nach den Erlebnissen nur Schweigen konnten und auch weil es immer ganz verschiedene Schicksale im Krieg gibt, möchte ich euch heute einen Podcast empfehlen: Oma erzählt vom Krieg

Was das mit der Wahl zu tun hat? Aus Fehlern der Vergangenheit muss man lernen. So wie wir Deutschen vor einigen Jahrzehnten Kriegsflüchtlinge waren und auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen waren, ist es heute umgekehrt. Wenn man sich die Worte der mutigen Damen im Podcast auf der Zunge zergehen lässt, weiß man ohne Frage, dass man sich für die nun heimatlosen Menschen einsetzen muss. Und dann fallen ein paar Parteien auf Grund ihrer rechtspolitischen Aussagen schon einmal komplett hinten runter.

2. Holt euch Wahlhilfe!

Eine Bundestagswahl 2017 ist unmittelbar, frei, gleich und geheim. Doch ihr könnt euch Hilfe holen! Wenn ihr noch so gar keine Ahnung habt, wo ihr politisch steht, helfen euch Programme wie der Wahl-O-Mat oder auch der WahlSwiper weiter. Letzteres funktioniert übrigens wie Tinder und ist denkbar einfach. Das Prinzip bei beiden ist gleich: euch werden Thesen zu bestimmten Wahlthemen vorgebeben und ihr müsst entscheiden, ob ihr dem zustimmt oder nicht. Je nach getroffenen Entscheidungen, erhaltet ihr am Ende das Ergebnis, bei welchen Parteien ihr die meisten Übereinstimmungen hattet. Doch bitte! Wählt nicht auf Grund dieses Ergebnis, sondern beschäftigt euch danach noch mit den Parteiprogrammen, derer die ihr favorisiert. Hier geht’s zur Übersicht der Programme

In diesem Jahr stehe ich dem Wahl-O-Mat allerdings etwas kritischer gegenüber, denn für mich entscheidende Themen sind bei den Fragen völlig außen vor gelassen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Digitalisierung. Also: Augen auf! Entscheidet selbst, welche Themen euch wichtig sind und lasst euch nicht blenden. 

3. Werdet Brieffreunde!

Erschreckend viele Menschen verpassen die Wahl, sind schlichtweg zu faul am 24. September 2017 zum Wahlbüro zu gehen oder haben einfach etwas anderes vor. Damit ihr eure Pläne an diesem Tag nicht über den Haufen werfen müsst, könnt ihr euch ganz einfach zur Briefwahl anmelden. Das geht in Berlin hier sogar online oder mit einem kurzen Antrag per Post. Lasst euch doch unter dem Hashtag #sonntaghabichwasbesseresvor oder unter #Briefwahl2017 inspirieren und verpasst so nicht die Chance auf eure Stimme! Ich habe mich übrigens auch für die Briefwahl entschieden und warte aktuell auf meine Wahlunterlagen. Beantragen könnt ihr diese noch bis zum 22. September 2017 um 18 Uhr.

4. Nutzt die Demokratie zur Bundestagswahl 2017

In vielen Ländern der Welt ist es nicht selbstverständlich wählen gehen zu können oder auf eine gerechte und nicht manipulierte Wahl zählen zu können. Immer wieder müssen wir erleben, wie Bürgern die Presse- und Meinungsfreiheit verwehrt wird und politische Gegner mundtot gemacht werden. Hinzu kommt das Wahlrecht für uns Frauen, dass wir nur erhalten konnten, weil Generationen vor uns stark dafür gekämpft haben. Daher: nutzt eure Stimme, genießt die Freiheit einer Demokratie und wählt für das, was euch bewegt! Ihr seid es allen jenen schuldig, die für das Wahlrecht gekämpft haben und in einem fremdbestimmten Land leben müssen!

5. Seid kritisch und stellt Fragen.

Zunächst einmal natürlich an euch selbst. Was erwartet ihr von der zukünftigen Regierung der Bundesrepublik? Welche Themen beschäftigten euch und eure Umgebung? Erst wenn euch das klar ist und ihr dazu einen Standpunkt habt, wisst ihr welche Partei am ehesten zu euch passt. Sind wichtige Themen im Parteiprogramm eurer ersten Wahl vielleicht gar nicht aufgeführt? Dann sprecht sie an! Die Parteien sollen euch schließlich vertreten und das können sie nur, wenn ihr sagt, was euch bewegt.

Ein sicher nur sehr kleines Beispiel dafür ist folgendes. In unserem Bezirk in Berlin Weißensee gibt es keine Hundeauslaufplätze, also Orte an denen sich die Hunde frei und ohne Leine bewegen dürfen und niemanden stören. Das ist für alle Anwohner, Hunde und Hundebesitzer des Bezirks ungünstig. Eine gute Freundin hat sich dann mit unserem Anliegen an einen Abgeordneten gewendet, Vorschläge gebracht und siehe da: sie wurde angehört und angeblich soll daraus nun ein Pilotprojekt werden. Das muss nicht heißen, dass sich jetzt oder in Zukunft etwas ändert, aber wir haben unsere Stimme genutzt. Und das werden wir auch bei der Wahl tun. Also seid mutig, stellt Fragen und entscheidet so aktiv mit!

#BloggerfuerBTW

Übrigens! Dieser Beitrag nimmt an der Aktion #BloggerfuerBTW teil. Wir möchten dazu aufrufen, dass jeder Bundesbürger sein Wahlrecht zur Bundestagswahl 2017 nutzt und demokratisch mitentscheidet. Wenn ihr auch Blogger seid, würde ich mich freuen, wenn ihr ebenfalls an der Aktion teilnehmt und auch eure Leser zur Wahlteilnahme auffordert.

Wisst ihr schon, wen ihr wählen werdet?

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XOXO
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  • Ich hab auch gerne bei der Aktion mitgemacht. Ich muss mich noch ein wenig befassen. Wählen werde ich aber auf jeden Fall.