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10 Tipps für New York mit Mini-Budget

Nach unserem New York Trip haben mich viele gefragt, ob ich nicht ein paar Tipps verraten könnte, wie man sich den Traum von einer Reise in den Big Apple auch mit einem kleinen Budget erfüllen und wo man gut sparen kann. Tatsächlich ist ein Städtetrip nach New York ein ziemlich teurer Urlaub, aber sowas von lohnenswert. New York stand für mich auf einer unsichtbaren Liste von Dingen, die ich in meinem Leben auf jeden Fall sehen möchte und ich bin super glücklich, das nun doch viel früher als ich es mir vorstellte, geschafft zu haben.

Unsere Reise war ehrlich gesagt eine total spontane Aktion und keinesfalls geplant, da wir uns in diesem Jahr schon einen großen Thailand Urlaub gegönnt hatten. Es war ein heißer Sonntagmittag als wir mit Freunden beim Brunch saßen und über ein Knallerangebot von Airberlin sprachen. 300 Euro nach New York und wieder zurück? Not bad! Aber da man als Student ja irgendwie nie so richtig viel Geld zu viel hat, war das Thema schnell vom Tisch. Wieder zu Hause war ich dann jedoch so neugierig und musste mir das Angebot dann doch mal ansehen. Und ja…was soll ich sagen? Total aufgeregt landete der Finger dann irgendwie auf „Jetzt buchen“.

1. Airbnb statt Hotel

Das Wichtigste für einen preiswerten Urlaub? Defintiv die Unterkunft! Ich hatte beim Flug buchen zunächst mit einem Preis von 100-150 Euro pro Nacht für die Unterkunft gerechnet und war bei der eigentlichen Recherche dann doch etwas geschockt. Denn dafür bekommt man in New York vielleicht einen Parkplatz für den Mietwagen, garantiert aber kein Zimmer! Jedenfalls nicht in unserem Reisezeitraum. Bei den günstigsten, aber dennoch zentralen und schönen Hotels musste man schon Minimum 300 Euro pro Nacht berappeln. Dafür gab’s dann teilweise jedoch nur Pappwände und nicht einmal ein eigenes Badezimmer. 

Also schaute ich mich bei Airbnb nach einer Unterkunft um und wurde recht schnell fündig, da es wirklich super viele Angebote gibt. Unser Apartment hätte schöner nicht sein können und war einfach super gemütlich. Es lag in der Bleecker Street, direkt im West Village, mit den tollsten Lokalen und Shops sowie der Magnolia Bakery und der besten Pizza von New York um die Ecke. Zum Highline Park, ins Soho und zur Universität konnte man easy laufen und dabei tolle Orte entdecken. Hier findet ihr unsere günstige Unterkunft für New York. Insgesamt bezahlten wir damit weniger als die Hälfte, als es mit einem Hotel der Fall gewesen wäre.

Save-Tipp: Dank eines Kühlschranks und der Kochnische, konnten wir uns auch mal in der Wohnung Frühstücken oder Abendessen zubereiten. Das spart enorm!

2. Flugschnäppchen finden

Zwar ist die Unterkunft in New York der größere Geldfaktor, aber auch bei den Flügen kann man einiges sparen. Da New York ein beliebtes Reiseziel ist, gibt es oft Angebote, die sich zwischen 250 und 350 Euro für Hin- & Rückflug bewegen. Deshalb lohnt es sich Seiten, wie Urlaubsguru oder Flynder zu abonnieren. Unser Angebot buchten wir beispielsweise über den Supersunday von Airberlin, bei dem man jeden Sonntag per Mail über Aktionen informiert wird. Um besonders günstig zu fliegen, ist ein bisschen Flexibilität notwendig. So sind wir zum Beispiel nicht von Berlin, sondern von Dresden geflogen. Schau also auch bei Flughäfen in deinem Umkreis nach.

Good to Know: Da wir durch eine Verspätung in Dresden unseren Anschlussflug nach New York verpassten, kamen wir erst mit 17h Verspätung im Big Apple an. Ds war zwar super ägerlich, da wir statt den geplanten 10 Tagen nur noch 9 Tage hatten, aber letzten Endes hat es sich preislich gelohnt, da wir jeder 600 Euro – also den doppelten Flugpreis – durch die Verspätung zurückerstattet bekamen. Das war insgesamt in etwa der Preis unserer Unterkunft, weshalb wir quasi kostenfrei in New York übernachten konnten.

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3. Günstige Reisezeit

Die preiswerteste Reisezeit für New York ist auf jeden Fall Anfang des Jahres im Januar und Februar. Ihr werdet mit tollen Sales und Shoppingangeboten für New York belohnt, müsst aber teils klirrende Kälte in Kauf nehmen. Das war für uns keine Option, denn wir wollten die Stadt bei schönem Wetter erkunden und entschieden uns für die wundervolle Herbstsaison Ende September. Allerdings ist diese Reisezeit sehr beliebt, weshalb die Preise auch etwas höher sind. Bevor ihr bucht, solltet ihr euch unbedingt erkundigen, welche Events in der Stadt die Preise nach oben treiben könnten. Das ist zum Beispiel die Fashion Week, die immer im Februar und September stattfindet. Aber auch saisonale Events, wie Halloween, Christmas etc. 

4. New York kostenfrei entdecken

In New York gibt es super viele Möglichkeiten, kostenlose Dinge zu erleben. Die drei für mich schönsten Möglichkeiten einen tollen Tag ohne großes Budget zu verbringen sind für mich sowohl der High Line, Brooklyn Bridge als auch der Central Park. Nicht nur die Parks an sich sind schön anzusehen, sondern sie bieten gerade in den Sommermonaten oft ein tolles kostenloses Programm, wie beisipielsweise hier für den High Line Park. Ob Tai Chi, Yoga oder Sterne gucken.

Meine Must-do’s sind Pizza von Juliana’s oder Burger von Shake Shack im Brooklyn Bridge Park zu essen und dabei den Blick auf die Skyline zu genießen, Eichhörnchen und Schildkröten gucken im Central Park oder beim Chelsea Market vorbeischauen, sich mit Leckereien einzudecken und über den High Line Park zu spazieren. 

5. Share the Food!

Wie ihr vielleicht schon in meinem Beitrag zu 8 Dinge über Food, die vor meinem New York Besuch gerne gewusst hätte gelesen habt, bekommt ihr meist ziemlich große Portionen. Sei es der Iced Coffee, die Pizza, ein Muffin oder Sandwich – es ist meist riesig und unheimlich mächtig. Aus diesem Grund haben mein Freund und ich uns oftmals nur eine Sache von irgendwas bestellt und diese dann erst mal geteilt. Wenn wir dann noch Appetit hatten, gab’s eine zweite Runde. So kannst du nicht nur mehr Leckereien probieren, sondern sparst auch ordentlich Geld. 

6. Blick auf die Freiheitsstatue for Free

Zugegeben. Wir haben die Freiheitsstatue an unserem zweiten Tag mit dem perfekten Blick aus dem Helikopter gesehen, aber dennoch empfielt es sich absolut nicht, Geld für das Boot zur Freiheitsstatue auszugeben. Außer du willst unbedingt von oben aus Winken (Extrateuer!) oder das Statue of Liberty Museum besuchen. Um die Pendler von Jersey nach Manhattan zu bringen, hat die Stadt New York die kostenfreie Staten Island Ferry eingerichtet, mit der ihr auch als Besucher fahren könnt. Ihr begebt euch einfach zum Staten Island Ferry Terminal im Süden von Manhattan und schippert einmal nach Jersey rüber. Wer Lust hat, schaut sich dort noch um oder fährt direkt wieder zurück. Bedenk beim Einsteigen, dass die Freiheitsstatue auf Hinzu auf der rechten Bootsseite liegt, auf Zurück natürlich andersrum. 

7. Kostenfrei ins Metropolitan Museum of Art

Du bist an einem Wochenende in New York? Perfekt! Dann kannst du Freitags ab 16 Uhr freien Eintritt ins MOMA bekommen und dich von Kunst inspirieren lassen. Genau das hatten wir vor. Vor Ort traf uns allerdings der Schlag, denn die Schlange ging drei Mal um den Block und noch dazu regnete es. Also gingen wir erst einmal zum Schlangenanfang und bemerkten, dass einfach nur jeder in der Schlange eine Karte ausgehändigt bekam. Es ging recht zügig vorran, aber dennoch hatten wir darauf keine Lust. Wir überlegten, irgendwie anders reinzukommen und Besucher, die schon wieder rauskamen nach ihrer Karte zu fragen. Letzten Endes spazierten wir aber einfach selbstbewusst rein, ließen unsere Tasche kontrollieren und et voilá, wir waren auch drin. Geht also auch so.

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Unser Besuch war jedoch nur super kurz, denn ganz ehrlich: moderne Kunst ist nichts für uns. Einzig die Interior-Abteilung gefiel uns, aber die war wirklich super, super winzig. Daher mein New York Tipp: hör nicht auf jeden intellektuellen Reiseführer. Zum Ausprobieren ist der freie Eintritt aber zumindest empfehlenswert.

8. Sehenswürdigkeiten: 3 zum Preis für 2

Du bist das erste Mal in New York und willst einiges sehen? Dann empfehle ich das Buchen eines New York Passes. Es gibt drei verschiedene Pässe, die je nach Vorlieben mal mehr oder weniger passen. Um das herauszufinden, habe ich den New York Pass Berater von lovingnewyork genutzt. Wir entschieden uns für den Explorer Pass mit dem wir 3 Attraktionen quasi zum Preis von 2 bekamen. Den Pass selbst nutzten wir für den Aufstieg auf das Rockefeller Center, die Gossip Girl Tour und die Busfahrt ins Woodbury Commons Outlet. Zudem bekommst du mit dem Pass bei langen Schlangen oft den Vortritt. Hier könnt ihr direkt online buchen.

9. Fast geschenkt zum König der Löwen Musical

Ohne darf man New York eigentlich nicht verlassen: einen Musicalbesuch am Timessquare. Für mich eine der tollsten Erfahrungen in New York. Wir hatten das Musical König der Löwen beide noch nicht gesehen und wollten es deshalb unbedingt in New York tun. Durch Zufall hatte ich kurz vorher erfahren, dass es eine Ticketlottery für diverse Musicals gibt und mich auf die Suche gemacht. Es gibt sowohl die Möglichkeit online als auch offline sein Glück zu versuchen, wobei letzteres sehr viel entspannter ist.

Am Abend vor dem Musical kann man ab 8 Uhr abends bis 9 Uhr am nächsten Morgen am Gewinnspiel teilnehmen. Unser Plan war es, solange zu probieren, bis wir gewinnen und zum Glück klappte es direkt beim ersten Versuch! Man gewinnt zwar nicht zwei komplette Karten, kann diese aber sehr vergünstigt für 30$ pro Person kaufen. Im Vergleich bezahlt man für das Musical sonst 80-200$. Also ganz, ganz große Empfehlung! Hier geht’s zur Lottery für The Lion King.

10. Fahr nicht nach New York wenn du kein Geld hast

So viel wie du in New York auch sparen und kostenfrei erleben kannst, am Ende gibst du trotzdem eine stolze Summe für deinen Urlaub aus. Deshalb lautet mein zehnter und letzter Punkt: fahr nicht nach New York, wenn du gerade sehr auf’s Geld schauen musst, denn sonst macht es keinen Spaß. Wir haben zum Beispiel auch mal Cocktails für 20$ getrunken, sind mit dem Helikopter geflogen oder waren toll Essen. Das sind natürlich alles keine Must-do’s, aber dennoch gibt’s NY nicht für einen Appel und ein Ei. Das soll jetzt keineswegs jemanden abschrecken – wir sind ja schließlich auch einfach geflogen und alles ist irgendwie möglich. Aber einen günstigen Urlaub verbringst du eher woanders, egal wie viele Tipps du befolgst.

Hier gelangst du zu weiteren New York Posts:

Die 10 besten Food-Spots in New York | Teil I
Die 10 besten Food-Spots in New York | Teil II
8 Dinge über Food, die ich vor meinem New York Besuch gerne gewusst hätte
New York Fashion Haul
Sightseeing Look für New York
Lohnt sich das Woodbury Commons Outlet?

Warst du schon einmal in New York und hast noch weitere Tipps parat?
Gerne ergänze ich die Liste noch um deine Tipps!

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XOXO
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7 Responses
  • Eileen
    09 . 06 . 2017

    Tipp Nummer 10 finde ich besonders toll :D Aber man wird in NYC echt arm, meine Kreditkarte lacht mich immer schon aus, wenn ich wieder dorthin fliege. Danke für diesen wahnsinnig ausführlichen Bericht <3

    • Ally
      09 . 06 . 2017

      Das ist auch mein persönlicher Lieblingstipp. :D Der stand schon, bevor der Artikel eine Überschrift hatte. Denn, ja die Kreditkartenabrechnung nach NYC war wohl absolutes Maximum bisher.

  • Katharina Bansemer
    09 . 06 . 2017

    Tolle Tipps. Ich liebe ja New York. Und du hast so recht: NYC ohne Geld auszugeben, klappt nicht.

  • Sehr cooler und informativer Post! Ich fahre bald mit meinem Schwestern hin, dafür speichere ich mir den Post auf jeden Fall ab =)
    Liebste Grüße,
    Emilie
    LA MODE ET MOI

  • Lali
    11 . 06 . 2017

    Super Tipps! Ich war bisher erst einmal in New York und das für insgesamt 19 Stunden. Also eine Superkurztrip!?

  • Ivory
    15 . 06 . 2017

    Vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag. So ist meine New York Reise (die noch in der Zukunft liegt) definitiv ein Stück näher gerutscht.
    300€ Hin- und Rückflug , das ist echt einrichtiger Schnapper. Da werde ich jetzt definitiv drauf achten. Wie spontan musstest du denn sein? Da ich arbeite kann ich mir nicht kurzfristig Urlaub nehmen, sprich es muss geplant sein.
    Die Übernachtungspreise sind echt der Wahnsinn, deswegen habe ich auch an Airbnb gedacht. Ich finde diese Plattform genial und nutze sie auch in London immer!
    Danke auch für den Tipp mit der Ticketlottery, das werde ich mir auf jeden Fall merken.

    Liebste Grüße

    Jane von Shades of Ivory

    • Ally
      16 . 06 . 2017

      Das freut mich, dass dir das weiterhilft! :) Wir haben auch nicht so spontan gebucht. Ich glaube etwa ein halbes Jahr im Voraus sogar – es ist also alles irgendwie möglich!

      Und ja, die Erstattung war wirklich Glück im Unglück. Eigentlich wünscht man das ja niemanden, da die Stimmung direkt zu Urlaubsbeginn dann etwas gedrückt ist, aber da wir 10 Tage gebucht hatten, war es wirklich nur halb so schlimm. :)

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