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Review: Slendertone Connect Abs

11. Dezember 2015   Maren Jakobs  Beauty

Als vor mehreren Wochen die Anfrage kam, ob ich nicht Lust hätte, den neuen Slendertone Connect mal genauer unter die Lupe zu nehmen, hat mich gleich die Neugierde gepackt und ich habe zugesagt. Für diejenigen unter euch, die sich unter dem Slendertone Gürtel nichts vorstellen können, erkläre ich das Produkt mal genauer. Es handelt sich um einen Gürtel, der mit Hilfe von Stromstößen die Muskeln kontrahiert und so über einen längeren Zeitraum für einen strafferen Bauch sorgen soll. Vermutlich denkt man hierbei jetzt an die dubiosen Bauch-Weg-Gürtel aus den Dauerwerbesendungen, die man sonst eher belächelt hat, aber ich wollte dem Slendertone Connect gerade deswegen eine Chance geben.

Als ich den Gürtel ausgepackt habe, mussten zunächst ein paar erste Schritte befolgt werden, bevor ich starten konnte. Auf die Innenseite des Gürtels werden Gelpads geklebt, deren Position man anhand des eigenen Körperumfangs individuell anpassen kann. Die Gelpads bestehen hauptsächlich aus Wasser und sorgen dafür, dass der Strom geleitet wird. Das abnehmbare Steuergerät kann entweder direkt über die Knöpfe oder über die Slendertone App gesteuert werden. Wer die App benutzen möchte, muss sich zunächst einen Account anlegen, über den man sich anschließend regelmäßige Reports per Mail schicken lassen kann. So hat man schnell im Überblick, wie viel man in einer Woche geschafft hat und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Man kann über die App übrigens nicht nur die Intensität, sondern auch verschiedene Programme auswählen.

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Puppenzirkus_Review_Slendertone 033-1Wer den Gürtel nutzen möchte, weil ansonsten wenig Zeit für Sport bleibt, kann ihn gerne solo verwenden. Allerdings lässt sich der Gürtel auch während eines Workouts tragen, um den Körper noch intensiver zu trainieren. Ich muss allerdings sagen, dass ich mich beim Tragen des Gürtels in meinen Bewegungen eher eingeschränkt gefühlt habe, weil man eben vermeiden wollte, dass er verrutscht. Somit habe ich den Gürtel die meiste Zeit getragen, wenn ich beispielsweise am Schreibtisch gesessen habe. Die erste Anwendung war sehr ungewohnt und ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich die Intensität erhöhen konnte. Wer den Gürtel aber mehrmals wöchentlich verwendet, hat sich schnell an das neuartige Training gewöhnt.

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Mein Fazit

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase habe ich den Gürtel tatsächlich gerne verwendet, vor allem, da man ihn super in den Alltag integrieren kann und man auch während einer sitzenden Tätigkeit etwas für die Figur tun kann. Die wöchentlichen Reports und das mögliche Tracking, aber vor allem auch die einfache Bedienung per App sind für mich ein großes Plus. Als einziges Training eignet sich der Slendertone Connect meiner Meinung aber nicht, da sollte man zusätzlich auch mit gesunder Ernährung und Ganzkörpertrainings am Ball bleiben, um sichtbare Ergebnisse zu erhalten. Ich war ein wenig überrascht, dass ich von der Anwendung gar keinen Muskelkater bekommen habe, obwohl das für mich nach einem anstrengenden Workout im Fitnessstudio oftmals ein Zeichen dafür ist, dass ich mich ordentlich ausgepowert habe. Vermutlich hätte ich an dieser Stelle die Intensität noch etwas höherschrauben können, allerdings hätte ich es dann schon als unangenehm empfunden. Einen strafferen Bauch habe ich durch die Verwendung des Slendertone Gürtels leider nicht bekommen, aber dazu hat wohl auch das entsprechende Rundum-Programm gefehlt, für das ich zuletzt leider kaum Zeit hatte. Fest steht aber: Der Gürtel bekommt von mir nach Weihnachten definitiv eine zweite Chance!

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