logo

Detox mit Frank Juice – So war’s!

8. März 2015   Maren Jakobs  Beauty

Vergangene Woche habe ich es gewagt und eine 3-tägige Saftkur mit Frank Juice gestartet. Anfangs habe ich mich total auf das Detoxing gefreut, aber je näher die Kur rückte, desto klarer wurde mir, dass ich tatsächlich 3 Tage lang auf feste Nahrung verzichten müsste. Ich bekam die Säfte am Dienstag geliefert und habe bereits am nächsten Tag mit der Kur begonnen, da die Säfte frisch gepresst und nur 4 Tage lang haltbar sind. Es wurde also viel Platz im Kühlschrank geschaffen und der Spaß konnte beginnen.

Frank Juice Cleanse Detox 008-1
Insgesamt wurden mir 18 Säfte geliefert, 6 Stück à 500ml pro Tag. Dabei gab es 5 verschiedene Sorten:
Grün: apfel | sellerie | gurke | grünkohl | spinat | petersilie | zitrone | ingwer
Gold: ananas | apfel | minze
Rot: rote beete | karotte | apfel | zitrone | ingwer
Gelb: zitrone | cayenne | kurkuma | agave
Weiß: cashew | dattel | vanille | zimt | sesam

Der grüne Saft ist die Basis der Saftkur und wird 2x am Tag getrunken. Der weiße Saft eignet sich bestens für abends, da er ordentlich sättigt und den Heißhunger auf Süßes bekämpft. Aber beginnen wir mal von vorne:

Frank Juice Cleanse Detox 002-1

Tag 1

Als ich den ersten Schluck vom grünen Saft nahm, war ich irritiert. Er schmeckt wie wässrige Gurke und Pfeffer. Ich war nicht sicher, ob ich davon gleich 500ml am Morgen schaffen würde und quälte mich damit regelrecht bis zur Mittagszeit, weil mir der Geschmack einfach gar nicht zusagte. Saft Nr. 2 (Gold) schmeckte deutlich besser und war schnell leergetrunken, aber dann folgte wieder der grüne Saft. Ich beschloss, ihn gar nicht erst anzurühren und machte weiter mit dem gelben Saft, ein erfrischender und leicht scharfer Saft. Mittlerweile war es allerdings schon später Nachmittag und da ich den ganzen Tag über auch nebenher viel Wasser getrunken hatte, war ich so gesättigt, dass ich keine 2 weiteren Säfte mehr schaffen würde. Ich probierte die Säfte nur und legte mich dann schlafen.

Tag 2

Morgens hatte ich leichte Schwindelgefühle, die aber innerhalb der nächsten Stunde wieder verschwanden. Ansonsten ging es mir gut, weder Kopfschmerzen noch Müdigkeit plagten mich. Allerdings war der Hunger ziemlich groß und ich musste mir etwas einfallen lassen, damit ich den grünen Saft auch ohne Anwidern schaffe. Da man während der Kur sowieso sehr viel trinken soll, habe ich den grünen Saft mit Sprudel gemischt und ich muss zugeben, dass er mir dann sogar richtig gut geschmeckt hat. Problem gelöst! Ich freute mich besonders auf den weißen Saft am Abend. Geschmacklich erinnert er mich an eine süße Vanillemilch, mhhh!

Tag 3

Der letzte Tag meiner Saftkur war bereits angebrochen und ich fühlte mich weiterhin echt gut. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen und war auch wirklich froh darüber, da ich die Kur sonst vermutlich auch abgebrochen hätte, weil ich Kopfschmerzen während der Arbeitszeit wirklich nicht gut gebrauchen kann. Allerdings stand ich am Abend vor einer kleinen Herausforderung, denn mein Freund und ich waren zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Dort war ein so tolles Buffet aufgebaut, das wirklich sehr verführerisch war. Außerdem würde der Abend sehr lang werden und ich war mir sicher, dass ich mein Hungergefühl nicht bis spät in die Nacht unterdrücken könnte. Zumindest war ich auf der Party mit meinen Säften Gesprächsthema Nr. 1! Bis 3 Uhr nachts habe ich auch gut durchgehalten, aber irgendwann wurde mein Hunger einfach so groß, dass ich mir dann doch noch eine Kleinigkeit vom Buffet gegönnt habe. Aber die Kur war geschafft und ich war stolz wie Oskar!

Frank Juice Cleanse Detox 010-1

Mein Fazit:

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich zwar froh bin, die Kur so gut durchgehalten zu haben, sie aber dennoch nicht noch einmal machen würde. Während der Kur fühlte ich mich ziemlich gut, einfach „clean“ und nicht so aufgebläht wie sonst nach mancher Mahlzeit. Leider hat das Gefühl aber bereits am ersten Tag nach der Kur wieder nachgelassen und ich kann nicht sagen, dass mir das Detoxing langfristig etwas gebracht hat.

Auch sind die Geschmäcker mancher Säfte ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber nach dem ersten Tag ging es schon deutlich besser. Mein größtes Problem stellte allerdings dar, dass ich am Tag einfach gar nicht so viel trinken konnte wie gewünscht. Den grünen Saft habe ich mit Sprudel verdünnt und hatte damit schon recht viel Flüssigkeit zu mir genommen und habe an keinem Tag alle Säfte geschafft. Den roten Saft habe ich komplett weggelassen, weil er mir leider auch nicht geschmeckt hat. Alle anderen Säfte ließen sich aber wirklich gut trinken, besonders der goldene und der weiße (meine Favoriten!).

Der Verzicht auf feste Nahrung fiel mir leichter als gedacht. Hunger hatte ich meist morgens vor dem ersten Saft, sonst aber kaum. Natürlich war der Appetit auf andere Sachen immer groß, aber ich konnte mich gut zusammenreißen und habe mir stets mein Ziel vor Augen gehalten, weil ich unter keinen Umständen die Kur abbrechen wollte.

Würdet ihr selbst auch mal eine Saftkur wagen oder habt ihr sogar schon eine hinter euch? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

Ähnliche Beiträge