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Thailand: Bangkok Travelguide

7. August 2016   Alexandra Winzer  Travel

Thailand ist einfach ein wunderbares Land um Urlaub zu machen, weshalb wir in diesem Jahr für einen zweiwöchigen Urlaub dort waren. Ich habe euch bereits 10 Gründe verraten, weshalb ihr Thailand unbedingt als Urlaubsdestination einplanen solltet. Damit eure Reise dann auch so verläuft, wie ihr euch das vorstellt, möchte ich euch heute ein paar Tipps für Bangkok mit auf den Weg geben. Hier kommen also mein ultimativer Bangkok Travelguide!

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Hotel in Bangkok

Hierbei kommt es natürlich sehr darauf an, was ihr für eine Reise plant und welches Budget ihr habt. Prinzipiell könnt ihr in der Metropole sehr günstig übernachten oder ihr leistet euch Luxus, den ihr nirgendwo auf der Welt so günstig finden werdet.

Wir haben uns für die letztere Variante entschieden und sind im Hotel Banyan Tree Bangkok untergekommen, dessen Service besser nicht hätte sein können. Der Hauptgrund uns für dieses Hotel zu entscheiden, waren die sehr guten Gästebewertungen und der Fakt, dass zum Hotel eines der besten Rooftops der Stadt gehört. Mit dem Vertigo Restaurant und der Moon Bar im 61. Stock habt ihr eines der Must-do’s in Bangkok im eigenen Hotel.

Das Banyan Tree Hotel Bangkok hat schon ein paar Jahre auf den Buckel, ist aber dennoch sehr hochwertig. Die Zimmer in den obersten Etagen sind schon renoviert und neu und stylish eingerichtet. Wir waren zum Beispiel in der 56. Etage und hatten mit bodentiefen Fenstern einen fabelhaften View auf die Stadt.

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Ein weiterer Pluspunkt: das Hotel hat einen Pool auf der 21. Etage und einen unglaublichen Service. So bekommt ihr am Pool eine kostenfreie Nackenmassage, könnt eure Sonnenbrille reinigen lassen oder werdet einfach von oben bis unten verwöhnt.

Tipp: Achtet bei der Buchung darauf, dass ihr den Clubroom mitbucht. So werdet ihr garantiert in einem der oberen Stockwerke einquartiert und habt gewisse Extras, wie ein eigenes Frühstücksbüffet, kostenlose Tea Time, Cocktailgutscheine und weiteres. Wenn ihr Glück habt, zahlt ihr dafür keinen oder nur sehr wenig Aufpreis.

Must-see in Bangkok: Rooftop Restaurant & Sky-Bar

Nicht verpassen solltet ihr definitiv die fabelhafte Aussicht auf die Stadt von einem der Wolkenkratzer, bestenfalls bei Sonnenuntergang und in der Nacht. Wir haben uns für ein Dinner im Vertigo entschieden und waren wirklich begeistert! Die Preise sind definitiv teurer, als in den restlichen Restaurants in der Stadt, aber für europäische Verhältnisse lediglich etwas gehobener. Für ein Hauptgericht zahlt um die 25 Euro, bekommt dafür aber auch ein exzellentes Dinner!

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Da das Rooftop-Restaurant bei uns im Hotel lag, hatten wir keine Probleme zu reservieren oder mit Fahrstuhl hochzufahren. Wie das bei Nicht-Hotelgästen ist, weiß ich leider nicht. In vielen Reiseführern zu Bangkok liest man, dass die Cocktails zum Beispiel viel zu süß sein sollen und das Essen nur so semi. Das kann ich definitiv nicht bestätigen. Denn wir fanden es zu dritt alle fabelhaft! Als kleines Extra, bekommt ihr noch ein Foto von euch ausgedruckt und habt so eine bleibende Erinnerung.

Neben dem Vertigo & der Moonbar, könnt ihr aber auch noch das Scirocco Restaurant im Lebua State Tower besuchen, das ihr vielleicht aus dem Film Hangover kennt.

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Tempel-Tour: Wat Arun, Wat Pho & The Grand Palace mit Wat Phra Kaeo

Um uns die Tempel der Stadt anzusehen, haben wir einen ganzen Tag eingeplant. Das bietet sich in Bangkok wirklich an, da es zwar überall in der Stadt Tempelanlagen gibt, aber die wichtigsten drei ganz gut nacheinander zu erreichen sind. Noch dazu hatten wir eine einheimische Touristenführerin namens Jarupan, die uns viel Insiderwissen zu den Tempeln geben konnte und sich in Bangkok und mit der thailändischen Kultur bestens auskennt.

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Angefangen hat unsere Tour am Saphan Taksin mit einer Bootsfahrt zu dem Tempel Wat Arun, der direkt am Chao-Phraya Fluss liegt. Fahrt am besten so früh wie möglich los, denn der Wat Arun ist der Tempel der Morgenröte und sieht dementsprechend bei Sonnenauf-/untergang besonders schön aus. Anschließend ging es weiter zu dem Wat Pho, der vor allem durch den liegenden Buddha bekannt ist. In dem Tempel ist auch eine Medizinschule integriert, die die traditionelle Heilkunst sowie die Thai-Massage lehrt. Erkennbar wird dies an den Techniken, die am Tempel in kleinen Bildchen in Stein gemeißelt sind. Anschließend ging es noch zu dem Grand Palace und dem Wat Phra Kaeo, der auf dem Gelände liegt. Eine gute Zeit für den Besuch des Grand Palace ist übrigens zur Mittagszeit, da die chinesischen Touristen zu dieser Zeit für gewöhnlich eine Pause machen und ihr so ein wenig Ruhe habt. Ansonsten kann es dort sehr voll werden!

Achtet beim Tempelbesuch unbedingt auf eure Kleidung! Das bedeutet, dass eure Knien sowie Schultern bedeckt sein sollten und auch offenes Schuhwerk weniger gern gesehen ist. Tragt am besten eine lange Hose oder einen Rock sowie mindestens ein Shirt oder besser noch eine lockere Bluse. Hier solltet ihr jedoch auch unbedingt auf Naturfasern, wie Baumwolle oder Leinen setzen, denn alles andere wird euch auf kurz oder lang keine Freude bereiten. In den größeren Tempeln kann man sich zwar auch einen Umhang ausleihen, allerdings gibt es dafür keine Garantie und das wollt ihr auch nicht wirklich

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Wer sich noch mehr für die Geschichte des Landes und weitere Tempel interessiert, sollte sich eine Reise in die ehemalige Hauptstadt Ayutthaya nicht entgehen lassen. Dort könnt ihr euch alte Tempelruinen oder auch den prächtigen, königlichen Sommerpalast Bang Pa-Inn ansehen. Von dem einstigen Glanz hat die Stadt allerdings nichts mehr. Vieles wurde geplündert, zerstört oder ist schlichtweg verfallen. Eine Übernachtung oder auch die Bootsfahrt um die Stadt, die wie eine Insel umgeben von Flüssen liegt, kann ich jedoch nicht empfehlen.

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Fortbewegen: Tuk Tuk, Langschwanzboot & Co

Das beste Fortbewegungsmittel ist definitiv mit einem Langschwanzboot oder einer Fähre auf dem Wasser. Die Luft ist dort am reinsten und ihr bekommt zusätzlich den Fahrtwind ab. Jedoch könnt ihr euch so hauptsächlich von Nord nach Süd oder auf die andere Flussseite bewegen. Witzig ist die Fahrt in einem Tuk Tuk und ihr werdet nicht glauben, wie viele Menschen auf dieses Gefährt drauf passen. Ihr solltet es also definitiv einmal ausprobieren.

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Danach würde ich jedoch empfehlen das Taxi vorzuziehen, denn beim Tuk Tuk werdet ihr relativ schnell als Tourist enttarnt und zahlt sehr hohe Preise. Lasst euch da nicht ins Boxhorn jagen! Der Vorteil bei dem Taxi ist, dass ihr dem Fahrer sagen könnt, dass er mit Taxameter fahren soll und so ganz sicher dem Touristenaufschlag entgeht. Noch dazu ist es klimatisiert und das ist in dieser Stadt Gold wert! Am Wochenende könnt ihr mit dem Taxi ganz entspannt und ohne viel Stau fahren, in der Woche ist das jedoch nur vor oder nach dem Berufsverkehr möglich. Ansonsten könnte eure Fahrt sehr lang werden. Habt unbedingt eine Visitenkarte von eurem Hotel dabei oder zeigt dem Fahrer euer Ziel auf eurem Handy oder dem Reiseführer. So kommt ihr garantiert ans Ziel!

Mit dem Skytrain habt ihr keine Verkehrsprobleme, müsst jedoch erst einmal an ein Ticket kommen, dass ihr nur mit Kleingeld bezahlen könnt. Die Skytrains sind ebenfalls klimatisiert und ihr kommt sehr schnell von A nach B. Das ist vor allem empfehlenswert, wenn ihr eine etwas längere Strecke plant. Mit dem Bus solltet ihr nur fahren, wenn ihr einen Einheimischen dabei habt, denn ansonsten kann ich nicht garantieren, dass ihr richtig ankommt.

Achtung: einige findige Taxifahrer werden euch sagen, dass sie nur für Festpreise fahren oder schalten das Taxameter nach ein paar Metern einfach aus. Dann solltet ihr unbedingt den Mund aufmachen und entweder ein anderes Taxi nehmen oder auf das Taxameter bestehen. Auch an den heißesten Touri-Spots werde euch Fahrten zu horrenden Preisen angeboten. Lauft einfach ein paar Meter weiter und nehmt euch dort das nächste Taxi oder Tuk Tuk.

Essen, Streetfood & Co

Ok, ich gebe es zu. Das Essen ist eines der Highlights beim Reisen. Und so auch in Thailand und Bangkok, weshalb es für mich auch einer der 10 Gründe für einen Urlaub in Thailand gehört. Zu Beginn ist man gerade bei Streetfood in der Regel noch etwas ängstlich, gewöhnt sich aber dann doch recht schnell daran. Die Streetfood-Stände sind allesamt wirklich sehr sauber und total hygienisch. Das ist definitiv anders als ich es mir vorgestellt hätte.

Ob im Restaurant oder auf der Straße: Essen ist super günstig. Deshalb kochen die Einheimischen auch kaum noch selbst, denn für ein Euro werden sie auf der Straße schon satt und treffen sich dabei auch noch mit Freunden und Familie. Wenn ihr lieber mit einem Restaurant starten wollt, empfehle ich das Olive Tree mit einem schönen Blick auf den Fluss von Bangkok.

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Als Vegetarier habt ihr es übrigens überhaupt nicht schwer, da eigentlich auch immer eine Tofu Variante angeboten wird. Besonders lecker fand ich einfach das Pad Thai. Das sind gebratene Reisbandnudeln mit Ei und Tofu, Hähnchen oder oft auch mit Shrimps. Ebenso lecker ist auch Gedünstetes Gemüse mit Austernsoße oder Hähnchen mit Erdnüssen. Grünes Curry oder Massamam Curry mit Kartoffel ist übrigens auch sehr gut. Als Tourist bekommt man in der Regel auch eine sehr milde Version vom Thai Food! Was mir leider gar nicht geschmeckt hat, ist Som Tam – der Papayasalat, denn dieser ist sehr sauer. Aber bei diesen Preisen solltet ihr definitiv mal probieren. Ebenfalls ein Klassiker, aber nicht nach meinem Geschmack ist die Tom Yam Suppe, die es auch wieder als Hähnchen, Shrimps etc. Variante gibt. Diese ist mit Zitronengras und Kaffirblättern, was ein sehr spezieller Geschmack ist.

Legendär ist das Kokosnusseis! Dieses findet ihr auf dem Chatuchak Market oder an Streetfoodständen. Stilecht wird es in einer halben Kokosnuss serviert. Ansonsten könnt ihr an jeder Ecke göttlichen Iced-Latte (mit Kondensmilch!) bekommen oder euch durch die verschiedenen Obstsorten probieren. Wer offen für Neues ist, wird darüberhinaus definitiv auch fündig.

Ausflug in den Dschungel

Eines der schönsten Erlebnisse unserer Reise ist ein kleines Abenteuer, ganz fernab von Luxus und Großstadtlärm. Ich erwähne es aber dennoch im Bangkok Travelguide, da wir beim Planen eines Bangkok-Trips definitiv nicht von alleine darauf gekommen wären und es dennoch eine Reise wert ist, wenn ihr etwas Zeit in Bangkok zur Verfügung habt. Die Rede ist von einem Fl0ßhotel im Sai Yok National Park, das auf dem Khwae Noi Fluss treibt und ganz ohne Elektrizität auskommt, dafür aber umso romantischer ist. Mitten im Nirgendwo reist ihr zunächst mit eurem Gepäck auf einem Boot an, nachdem ihr Wasserbüffel beim Baden beobachtet konntet. In der Nacht kühlt ihr euch dann lediglich mit einem Fächer oder einen kalten Dusche ab, insofern ihr nach den Abenteuern nicht direkt einschlaft. Neben Rafting und Dschungeltouren, könnt ihr euch sportlich im Kletterwald bewegen und zuckersüße Äffchen beobachten. Wir wären definitiv gerne länger im River Kwai Jungle Raft geblieben und kommen sicher irgendwann mit etwas mehr Zeit wieder dort hin.

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So, das war jetzt eine ganze Menge an Infos von meinem Bangkok Travelguide! Natürlich könnt ihr in der Stadt noch alles mögliche andere erleben, aber das waren definitiv erst einmal die wichtigsten Punkte für einen Urlaub in Bangkok. Wobei – eines der wichtigsten Dinge fehlt noch! In meinem nächsten Beitrag verrate ich euch, welchen Markt ihr in der Stadt keinesfalls verpassen dürft und wo ihr am Besten einkaufen gehen könnt.

Hier geht’s zu den weiteren Beiträgen rund um unsere Thailand-Reise:

10 Dinge, die du an Thailand lieben wirst – Part I
10 Dinge, die du an Thailand lieben wirst – Part II
Travelguide: Bangkok
Shopping Guide: Bangkok
Travelguide: Koh Samui
Hoteltipp: Koh Samui

 

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